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Änderung in REACH regelt Lücke für Sicherheitsdatenblätter

Kurz vor Ablauf einer wichtigen Übergangsfrist wurde der Anhang II der Reach-Verordnung EU/1907/2006 erneut geändert und eine neue Übergangsfrist geschaffen.

Dadurch werden Hersteller und Formulierer ein wenig entlastet. Am 1. Juni wären sonst zwei widerspruchliche Änderungen dieses Anhang II gleichzeitig in Kraft getreten. Für alle Chemikalien, die bis 31.05.2015 nach dem bisherigen System in Verkehr gebracht wurden (orangefarbene Symbole usw.), muss ausnahmsweise das Sicherheitsdatenblatt erst bis 31.05.2017 angepasst (und dann den Abnehmern zur Verfügung gestellt) werden! Damit gibt es nun eine zweijährige Anpassungsfrist für bis 31.05.2015 bereits bestehende Sicherheitsdatenblätter.

Das gilt allerdings nur für die Sicherheitsdatenblätter, die bis 31.05.2015 ordnungsgemäß erstellt wurden, d.h:

1.    Für Stoffe gilt es generell, aber auch für Gemische, die freiwillig vor dem 01.06.2015 auf GHS (CLP) umgestellt wurden: die Sicherheitsdatenblätter müssen dem Anhang I der EU-V453/2010 entsprechen. Dieser Anhang I beschreibt Anhang II der REACH-Verordnung in der Übergangsphase von dem EU-Einstufungs-Kennzeichnungssystem (orange Symbole, R- und S-Sätze) auf das GHS-Einstufungs- und Kennzeichnungssystem (Rautensymbole mit roten Rand, Signalwort "Achtung" oder "Gefahr" sowie H- und P-Sätze)

2.    Bei Gemischen, die vor dem 01.06.2015 noch mit der orangefarbenen Kennzeichnung ordnungsgemäß in Verkehr gebracht wurden, muss demnach das Sicherheitsdatenblatt erst bis 31.05.2017 komplett an GHS (CLP) angepasst werden, und spätestens dann dem beiliegenden neuen Anhang II gem. EU-V-2015/830 entsprechen.

Für alle neuen Chemikalien, die ab 01.06.2015 erstmalig in Verkehr gebracht werden, muss das Sicherheitsdatenblatt dem Anhang II gem. EU-V-2015/830 zum Zeitpunkt der Auslieferung entsprechen, d.h. mit CLP-Symbolen und den H-Sätzen.

Somit werden wir in den Gefahrstoffverzeichnissen leider ebenfalls noch eine geraume Zeit mit beiden Kennzeichnungen leben müssen.

Ihr Ansprechpartner: Frank Schüle | Bereichsleiter Arbeitssicherheit/Umwelt QUBUS GmbH | schuele[at]qubus.de | Tel. +49 7171 10408-17

Nachmittagsseminar rund um den Bau und Umbau von Galvanikanlagen

Die Schüler der Technikerschule für Galvanotechnik und Leiterplattentechnik in Schwäbisch Gmünd wurden in einem Nachmittagsseminar über die Genehmigung und baurechtlichen Voraussetzungen beim Neu- und Umbau galvanischer Anlagen informiert. Herr Ulrich Mäule, Geschäftsführer QUBUS Planung und Beratung Oberflächentechnik in Schwäbisch Gmünd, referierte über baurechtliche Voraussetzungen, Genehmigungsverfahren, technische Anforderungen wie BVT und Stand der Technik und Fragen der kommunalen Abwassereinleitung. Im Rahmen dieser Nachmittagsveranstaltung wurden für die zukünftigen Techniker an praktischen Beispielen und Fragestellungen die aktuellen umweltrechtlichen Anforderungen anschaulich vorgestellt.

> Folien zum Seminar herunterladen (PDF, ca. 20MB) <

Ihr Ansprechpartner: Ulrich Mäule | Geschäftsführender Gesellschafter QUBUS GmbH | maeule[at]qubus.de | Tel. +49 7171 10408-13

Ausgangszustandsbericht dür BImSch Betriebe

Durch die Umsetzung der Industrie Emissionsrichtlinie der EU in nationales Recht müssen BImSch Betriebe jetzt einen Ausgangszustandsbericht für das Unternehmen erstellen. Der Ausgangszustandsbericht (AZB) beschreibt den aktuellen Stand des Unternehmens bezüglich der Gefahren und Risiken für Boden und Grundwasser. Er berücksichtigt auch Vorbelastungen aus früheren Nutzungen des Geländes. Im Einzelfall müssen auch Grundwasser- und Bodenuntersuchungen durchgeführt werden. Die Behörde fordert diesen AZB bei einer Neugenehmigung oder Änderungsgenehmigung.

Ihr Ansprechpartner: Ulrich Mäule | Geschäftsführender Gesellschafter QUBUS GmbH | maeule[at]qubus.de | Tel. +49 7171 10408-13

SF China 2015

18.–20. Nov. 2015 | Shanghai | China


18.–20. Nov. 2015 | Shanghai | China

www.sfchina.net

Wir stellen aus: Halle E1 | Stand H05-09 | 18.-20. Nov. 2015 | Shanghai | China
We'll be there: Hall E1 | Booth H05-09 | 18-20th Nov. 2015 | Shanghai | China

Novellierung Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G)

Der Bundesrat bestätigte am 06.03.2015 den Gesetzentwurf zur Novellierung des Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) zur Umsetzung Artikel 8 der EU-Effizienzrichtlinie.

Unternehmen jeglicher Branchen wie beispielsweise Handel, Banken, Tourismus, Versicherungen oder Unternehmen der öffentlichen Hand, die kein kleines und mittleres Unternehmen (KMU) im Sinne der Definition der EU-Kommission (2003/361/EG) sind, müssen bis zum 05. Dezember 2015 ein Energieaudits nach EN 16247-1 durchführen.

Dadurch sind mehr als 50.000 Unternehmen verpflichtet, manche Schätzungen gehen von einem Bedarf bei ca. 90.000 Nicht-KMU, künftig alle vier Jahre ihre Energieverbräuche systematisch zu analysieren sowie Einsparpotentiale aufzuzeigen. Alternativ kann bis spätestens Dezember 2015, auf Nachweis, mit der Einführung eines Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 oder eines Umweltmanagement-systems gemäß EMAS begonnen werden (Zertifizierung bis 31.12.2016). Wird die Richtlinie von den betroffenen Unternehmen nicht umgesetzt, ist mit Ordnungstrafen von bis zu 50.000 € oder Sanktionierungen in Abhängigkeit vom Umsatzvolumen zu rechnen. Das EDL-G Gesetz wird vorrausichtlich Ende April/ Anfang Mai in Kraft treten und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ist angewiesen, zeitnah die Anforderung hinsichtlich der Durchführung von Energieaudits zu konkretisieren.

Ihr Ansprechpartner: Michael Schack | Bereichsleiter Managementsysteme | schack[at]qubus.de | Tel. +49 7171 10408-14

Erfolgreiches ZVO „Grundlagenseminar Galvanotechnik“ in Schwäbisch Gmünd

Anfang März 2015 veranstaltete der ZVO e.V. wieder sein „Grundlagenseminar Galvanotechnik“ in den Räumen der Firma Qubus.


Anfang März 2015 veranstaltete der ZVO e.V. wieder sein „Grundlagenseminar Galvanotechnik“ in den Räumen der Firma Qubus. Das Seminar findet seit vielen Jahren mit großem Erfolg statt und richtet sich an Einkäufer, QM Mitarbeiter, Konstrukteure und Neueinsteiger.

Ziel des Seminars ist es den Teilnehmern einen Überblick über die Galvanotechnik zu geben. Es werden die Themen Branchenüberblick, Grundbegriffe der Galvanotechnik, Schichtsysteme, Anlagentechnik, Prüfverfahren und Umwelt besprochen. Besonderen Wert wird auf intensive Diskussionen zwischen den Teilnehmern und Referenten gelegt. Der ZVO e.V. veranstaltet dieses Seminar mehrmals im Jahr.

Ihr Ansprechpartner: Ulrich Mäule | Geschäftsführender Gesellschafter | maeule[at]qubus.de | Tel. +49 7171 10408-13